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Warum Unternehmen durch Kulturwandel zukunftsfit bleiben

Gebäude von Russmedia

Die Russmedia Verlag GmbH arbeitet bereits seit einigen Jahren fortlaufend an der Unternehmenskultur – und es hat sich gelohnt. Das Unternehmen durfte für seine herausragende Unternehmenskultur 2018 erstmals die Auszeichnung „Österreichs Beste Arbeitgeber 2018“ entgegennehmen. Auch heuer hat das Unternehmen großartiges Feedback von seinen Mitarbeitenden erhalten und freut sich über das Zertifikat „Certified by Great Place to Work®“.

 

Russmedia Gewinner Österreichs Beste Arbeitgeber

 

Doch wie sieht die Reise zu einem Great Workplace aus? Wie gelingt ein erfolgreicher Transformationsprozess hin zu einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur? Welche Herausforderungen und Meilensteine liegen auf dem Weg? Und welche Tipps gibt es für andere Unternehmen? Wir haben bei Simone Kitzmüller, Leitung Personalentwicklung, nachgefragt.

Den stetigen Wandel in die Unternehmenskultur integrieren

Anna Mahayni: Russmedia arbeitet bereits seit einigen Jahren an der Verbesserung der Unternehmenskultur. Warum ist das für Ihre Unternehmensgruppe so wichtig?

Simone Kitzmüller: Russmedia ist ein seit nunmehr 100 Jahren bestehendes Familienunternehmen mit fest verankerten Prinzipien und Werten. Diese sind die DNA des Unternehmens und spiegeln sich in unserer Unternehmenskultur wider. Kernwerte wie „zukunftsgewandt“, „beständig“ und „exzellenzgetrieben“ prägen Russmedia.

Es gilt, den stetigen Wandel, dem das Unternehmen ausgesetzt ist, in die Kultur zu integrieren. Sie darf nicht stehen bleiben, sondern muss sich entwickeln, um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen und zu halten.

So spielt sie eine herausragende Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg – und eben in dieser Veränderung liegen auch die Herausforderungen. Unsere vorgelebte Unternehmenskultur gibt den Mitarbeitenden einen Rahmen, eine gemeinsame Zielrichtung und Identität und damit letztendlich Halt und Sicherheit – alles Faktoren, die für die Zufriedenheit im Unternehmen maßgeblich sind.

Heute ist Russmedia unter den zahlreichen mittelständischen Medienhäusern jenes, dass den höchsten Digitalisierungsgrad aufweist. Bei diesem Change-Prozess gilt es, die Mitarbeitenden ständig abzuholen.

 

Empfang bei Russmedia

 

Anna Mahayni: Wie gelingt es, an der Weiterentwicklung der Unternehmenskultur hin zu einer mitarbeiterorientierten Arbeitsplatzkultur „dranzubleiben“? Welche Key-Player sind hierfür nötig und haben Sie sich ins Boot geholt?

Simone Kitzmüller: Eine attraktive Arbeitsplatzkultur bringt engagierte Mitarbeitende mit sich, die zudem leistungsfähiger und innovativer sind. Hierfür sind Vertrauen, Qualifizierung, Gesundheitsförderung und eine Unternehmenskultur, die das Engagement der Mitarbeitenden fördert und wertschätzt, wichtige Eckpfeiler.

Bei Russmedia fördern wir diese Entwicklung mit ausgezeichneten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der Russmedia Akademie – sowohl im fachlichen Bereich als auch in der Gesundheitsförderung.

Die zweijährliche Teilnahme an der Great Place to Work®-Mitarbeiterbefragung bietet eine regelmäßige Überprüfung der Mitarbeiterzufriedenheit und ermöglicht uns, mittels Maßnahmen zu reagieren, zu lenken und zu verbessern.

 

„Eine attraktive Arbeitsplatzkultur bringt engagierte Mitarbeitende mit sich, die zudem leistungsfähiger und innovativer sind.“

 

Anna Mahayni: Mit der angesprochenen zweijährlichen Teilnahme an der Great Place to Work®-Befragung holen Sie das Feedback Ihrer Mitarbeitenden ein und arbeiten danach intern mit den Ergebnissen weiter. Wie läuft dieser Prozess ab? Welche Herausforderungen stellen sich und welche Meilensteine nehmen Sie sich vor?

Simone Kitzmüller: Sobald die Befragungsergebnisse vorliegen, werden diese offen und im Beisein der Geschäftsleitung der gesamten Belegschaft präsentiert und erste Maßnahmen werden in diesem Zuge bereits abgeleitet.

Daraufhin folgen die Abteilungsworkshops mit der Erstellung von Maßnahmenkatalogen. Abteilungen mit kritischeren Ergebnissen oder herausfordernden Team-Situationen bekommen die Möglichkeit, ihre Ergebnisse mit einem externen HR-Coach aufzuarbeiten.

Herausfordernd ist natürlich die kontinuierliche Umsetzung der Maßnahmen und die Auseinandersetzung mit den Handlungsfeldern neben dem doch fordernden Tagesgeschäft.

 

Besprechung bei Russmedia

 

Anna Mahayni: Gerade als Prozessbegleiter ist man besonders gefordert. Welche Kompetenzen haben und brauchen Ihre internen BegleiterInnen und Projektverantwortlichen?

Simone Kitzmüller: Da wir bei Russmedia dezentral organisiert sind, verantworten die AbteilungsleiterInnen selbst die Durchführung der Workshops sowie die Umsetzung der Maßnahmen und die stetige Mitarbeit an der Weiterentwicklung der Unternehmenskultur.

Unsere Führungskräfte sind eine konstante Einheit, sie kennen das Unternehmen und seine Prinzipien und sind daher in der Lage, den Prozess professionell und im Sinne des Unternehmens zu begleiten.

Anna Mahayni: In einem Veränderungsprozess läuft es ja nie ganz glatt. Blicken wir auf Ihren bisher zurückgelegten Weg: Würden Sie mit uns Ihr größtes „Hoppala“ teilen? Und wie sind Sie damit umgegangen?

Simone Kitzmüller: In laufenden Veränderungsprozessen spielt eine rasche Kommunikation bei Umstrukturierungen, neu geschaffenen Positionen und Firmenzukäufen eine wesentliche Rolle.

Das eine oder andere Mal wurden wir eingeholt, weil wir zu langsam kommunizierten: Zum Beispiel war unser Tech-Team in Rumänien bereits über eine Firmentransaktion informiert, während Österreich noch nicht auf Stand war. Der „Flurfunk“ funktionierte dann sehr zuverlässig über die Ländergrenzen.

Anna Mahayni: Welche Tipps würden Sie anderen HR-Verantwortlichen und auch GeschäftsführerInnen geben, die am Anfang eines Transformationsprozesses stehen?

Simone Kitzmüller: Unternehmen sollten sich im Vorfeld genau überlegen, wohin die Reise gehen soll. Wofür steht das Unternehmen, wie soll es sich weiterentwickeln, welche Herausforderungen sind gegeben?

Die Ergebnisse aus der Mitarbeiterbefragung sind ein guter Indikator und Leitfaden. Damit der Wandel aber gelingt, müssen die Mitarbeitenden früh genug durch Motivation in die Transformation involviert werden.

 

FAZIT: Weil kontinuierliche Weiterentwicklung es ermöglicht, zukunftsfit zu bleiben.

Die Unternehmenskultur darf nicht stehen bleiben, sondern muss sich parallel zum stetigen generellen Wandel fortlaufend weiterentwickeln. Nur so gelingt es, eine attraktive Arbeitsplatzkultur aufrechtzuerhalten. Durch das kontinuierliche Feedback der Mitarbeitenden kann mittels richtiger Maßnahmen reagiert und gemeinsam Unternehmenskultur verbessert und gestaltet werden.

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